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--> Al Capone




repertoire:
Ich laß mir meine Krampfadern vergolden / Wexeljahre einer Königin
Sieg über die Sonne
Still ist das Land
Erzähl mir vom Paradies
Kakakane Chansons
Iss und Werde
Frau ohne Eigenschaften
Sisyphos
Köpfchen unterm Wasser ...
For ever gewortet
Trilogie der Befreiung
Gefängnisse - Kirchenmusik gegen die Gewalt




produktionen:
Wenn die Haiders nicht wären | „Schrott und Korn" - Eine Abfallsymphonie | Die Reise ins Paradies | Endzeit und Zeitenende | Der Schrei des Geduldigen | Ich bin in Sehnsucht eingehüllt | Ein anderer Heimatabend | Musik und Erotik | Minne und Sinne | Salto - Moritaten zwischen Eisprung und Todessprung | Songs for Mizzi Traktor | Daidalia oder Das Leben einer Theorie | Pupofon II - „Mensch und Kunstfigur" |



curriculum:
Dieter Kaufmann | Gunda König | K&K

kontakt:
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Da Capo Al Capone UA

Al Capone »Da Capo Al Capone« (UA)

Dommage zum 100. Geburtstag
nach Texten von Martin Amanshauser,
Eugene Hartzell und Amy Leverenz.

Premiere: 13. Oktober 1999
Reprisen: 14., 15., 16. und 19. Oktober 1999
jeweils 20.00 Uhr

WUK
Währingerstraße 59, A-1090 Wien

Co-Produktion K&K Experimentalstudio und
Ensemble Wiener Collage


Dirigent   René Staar
Inszenierung   Dieter Kaufmann
Bühnenbild   Christine Tritthart
Filme   Ulrich Kaufmann
Kostüme   Erika Reimer

mit Amy Leverenz, Manfred Lukas-Luderer, Gunda König, Vincent Pirillo, Sabine Reiter, Richard Strausz.
In Zeiten, wo Jubiläen Utopien ersetzen, wenden wir den Trend ins Futuristische: Al Capone, Pionier und Star des 'Organisierten Verbrechens', war Vorbild für Vieles, was heute Alltag der Großstädte, Allabend in den Medien ist. Er ist mit der kommerziellen Auswertung der Prohibition Pate gestanden für das große Geschäft mit den Drogen, mit seiner Verbindung zur regierenden politischen Macht Modell geworden für manche ehrenwerte (Männer-)Gesellschaft von heute und er war, wie manche seiner Erben, ein ganz sympathischer Mensch, ein guter Familienvater, sozial eingestellt, originell, humorvoll, ein Mensch wie Du und Ich, nur eben mit einem etwas riskanten Beruf.

Vier Komponisten und ein Filmemacher stellen Al Capone in ein Umfeld schillernder Persönlichkeiten zwischen dem 19. und 21. Jahrhundert: "Caponismus" zwischen Sizilien, Chicago und Wien, inszeniert zwischen Comedia dell'arte und Media-Spektakel: In der Todesstunde von A.A.Schmidt (Freitag), Wer sagt uns, daß Verbrechen sich nicht lohnt (Hartzell), Paganihilismo (D.Kaufmann), Cinema Paradiso-Cinema Criminale (U.Kaufmann), "Fortunes of war" (R.Staar).

 


Ensemble Wiener Collage
K & K Experimentalstudio



Al Capone OUVERTURE:

"PAGANIHILISMO"
von Dieter Kaufmann
Akusmatische Variationen über drei Fragmente aus der SAURET-CADENZ zum 1. Violinkonzert von Niccolò Paganini für Solovioline und 8-Kanal-Klanginstallation
Solist: René Staar, Tonband nach Originalaufnahmen mit ELENA DENISOVA

SZENEN für vier Sänger und sieben Instrumentalisten:

"THE FORTUNES OF WAR"
von René Staar
Text: Amy Leverenz, 13 kurze Szenen aus dem Leben und "Wirken" von Al Capone

"WER SAGT UNS, DASS VERBRECHEN SICH NICHT LOHNT?"
von Eugene Hartzell
Text: Eugene Hartzell
Fünf kurze Stücke über die New Yorker Gangsterwelt

"IN DER TODESSTUNDE VON ALFONS ALFRED SCHMIDT"
von Erik Freitag
Text: Martin Amanshauser
Resumé über das Leben eines Wiener Starchirurgen aus dem Munde seiner drei Töchter, anläßlich seines plötzlichen Todes beim Wiener Heurigen.

FILM: "CINEMA CRIMINALE - CINEMA PARADISO"
von Ulrich Kaufmann/Frau Faust Film
(100 Jahre Al Capone - 100 Jahre Film)
Schwarz-Weiss-Collage mit Live-Elementen
Ulrich Kaufmann, Regie und Realisation





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